Der Salda-See liegt im Bezirk Yeşilova in der Provinz Burdur und wird wegen seiner weißen Ufer und seines türkisfarbenen Wassers „Malediven der Türkei“ genannt. Die NASA verglich die Minerale an seinem Ufer mit dem Jezero-Krater auf dem Mars, deshalb ist der See auch in der Wissenschaft bekannt.
Lage und Anreise
- Ab Flughafen Denizli Çardak: etwa 55 km, 50 Minuten. Der nächstgelegene Flughafen.
- Ab Pamukkale: etwa anderthalb Stunden, beides passt an einen Tag.
- Ab Denizli Zentrum: etwa anderthalb Stunden.
Öffentliche Verkehrsmittel sind rar; mit dem Bus nach Yeşilova und weiter mit dem Taxi geht es, dauert aber. Die meisten kommen mit dem Auto, mit einem Ausflug oder per Transfer vom Flughafen Denizli zum Salda-See.
Darf man im Salda-See baden?
Der See ist seit 2019 ein besonderes Umweltschutzgebiet. Am bekanntesten Ufer, den Weißen Inseln, sind seit 2020 Baden, das Betreten des Wassers und die Nutzung des Strandes verboten. Rund um den See gibt es ausgewiesene Stellen, an denen Baden erlaubt ist. Da sich Regeln ändern können: Halten Sie sich an die Schilder am Ufer, gehen Sie nicht an unmarkierten Stellen ins Wasser und seien Sie vorsichtig, wo es keine Rettungsschwimmer gibt.
Beste Reisezeit
- Juni bis September: am besten zum Baden, das Wasser ist erfrischend kühl.
- Frühling und Herbst: weniger Besucher und schöne Fotos, aber kaltes Wasser.
- Am leuchtendsten ist das Türkis an sonnigen Tagen um die Mittagszeit.
Mitnehmen
Badeschuhe (das Ufer ist stellenweise hart und rutschig), Sonnencreme, Kopfbedeckung und Wasser; Schatten gibt es kaum. Im Schutzgebiet nehmen Sie Ihren Müll wieder mit und lassen weiße Steine und Sand liegen.
Salda-See und Pamukkale an einem Tag
Morgens früh an den Salda-See und nachmittags nach Pamukkale oder umgekehrt; am schönsten endet der Tag mit dem Sonnenuntergang auf den Terrassen. Ab Side oder Antalya lohnt es sich, eine Nacht in Pamukkale einzuplanen. Mehr zu Pamukkale lesen Sie in unseren Reisetipps zu Pamukkale und Hierapolis.